Bye bye Superhelden-Training, Hallo Elternzeit!

Was für ein Jahr!

Anfang letzten Jahres hatten wir beschlossen Vollgas beim Superhelden-Training zu geben! Es war wundervoll und herausfordernd.
Ich habe meine Leidenschaft als Coach und Workshopleiterin durch das Superhelden-Training hervorgebracht und entwickelt. Es hat mir unglaubliche Freude bereitet mit Gruppen zu arbeiten und sie in dem Prozess zu Klarheit und für sich einzustehen zu unterstützen. In diesen drei Tagen Training kann ich die Menschen wachsen sehen, bin von ihrer Großartigkeit berührt und freue mich, wenn sie selbst auch in Berührung damit kommen. Teilweise haben Teilnehmer Eigenschaften, die sie vorher als negativ angesehen hatten, in dem Training verstanden und herausbekommen, wie sie diese positiv für sich einsetzen können, als ihre Stärke.

Ich habe mich als Speakerin immer besser platzieren können und große Freude entwickelt auf der Bühne zu stehen. Das Superhelden-Training hat mir hierfür den Rahmen gegeben und die Möglichkeit Motivationstalks zu halten.
Ich bin immer mehr zur Gründerin geworden und kann sehen, wie mein Herz für Gründung schlägt.
Und ich habe so einiges gelernt über mich selbst. Ich lernte was es bedeutet klar zu sein und was es für Auswirkungen hat, wenn ich nicht klar bin. Ich lernte viel über Augenhöhe, Leichtigkeit, Resilienz, Lösungen, Integrität und über Großzügigkeit!

Mein Sohn hat mich gelehrt meine Zeit einzuteilen, nicht immer verfügbar zu sein, deutlich und im hier und jetzt zu sein. Er zeigt mir genau, was funktioniert und was nicht. Ich kann sehen, wie ich bei ihm lernen kann mit Dingen umzugehen, da ich sofort die Auswirkungen erlebe.

Nachdem dieses Jahr sich nun dem Ende neigt und ich das zweite Mal schwanger bin, werde ich mich nun aus dem Superhelden-Training zurück ziehen.
Jörn Hendrik Ast und ich waren ein tolles Team, das sich super ergänzt hat. Er ist ein unstoppbarer Ideenvulkan, der alles gibt und nicht kleinlich ist. Ich habe sehr gern an seiner Seite gearbeitet und bin dankbar für unsere gemeinsame Zeit.
Ich liebe unser Training und stehe dahinter. Und dennoch ist es Zeit für mich zu gehen.

So geht es nun weiter:

Ich freue mich im nächsten Jahr meinen zweiten Sohn auf die Welt bringen zu dürfen. Ich bin ab sofort einfach Mutter. Stell dir das mal vor!
Ich habe mich immer als Vorbild für die Vereinbarkeit von Karriere und Familie gesehen – wie man in diesem Interview unschwer lesen kann. Ich glaube jedoch auch, dass es wirkliche Freiheit ist, wenn ich alles wählen kann, jede Option. So habe ich nun gewählt einfach nur Mutter zu sein. Und das obwohl meine Standards und Ideale mir etwas anderes sagen.
Ich werde bewußt mich aus Allem zurück ziehen. Ich habe festgestellt, wie stark ich mich über meinen Beruf definiere und empfinde es als persönliches Wachstum meine Situation zu nutzen und einfach mal keinen Job auszuüben. Ich weiß noch nicht, wie es sein wird und was von mir dann eigentlich „überbleibt“. Aber ich werde es herausfinden.
Ich empfinde es ein wenig, wie ein Finden meiner Selbst.
Zudem ist es erschreckend für mich festzustellen, wie unfrei ich mit Erfolg und Karriere bin. Ich möchte Selbstausdruck. Oft ertappe ich mich jedoch dabei, wie ich dem Erfolg hinterher renne oder gar eifersüchtig bin. Auch in diesen Bereichen wünsche ich mir mehr Freiheit und Leichtigkeit. Noch ein guter Grund einfach mal auszusteigen.

Ich hatte mich in dem letzten Monat schon etwas herausgezogen. Und nun habe ich nur noch das Female Superhelden-Training nächste Woche und das Training in Kooperation mit PANDA Ende November. Alles weitere des Superhelden-Trainings wird Jörn Hendrik Ast übernehmen.

Bei der Social Media Week Hamburg bin ich ebenfalls in Elternzeit und die Digital Media Women unterstütze ich nur noch sporadisch als Beirätin.

∆ meyola

2 Comments

  1. Liebe inken,
    es war mir eine große Freude die letzten Jahre mir dir an meiner Seite Superhelden zu trainieren. Nun trainierst du eure kleine Superhelden und die Familie braucht dich dringender. Ich halte die Superheldenfahne hoch und es gibt immer Superhelden-Comebacks! :)

  2. Liebe Inken,
    ich finde Deine Entscheidung mutig und bin sehr gespannt, wie es Dir damit ergeht.
    Alles Gute – vielleicht schreibst Du ja gelegentlich mal, wie das so ist – einfach “nur” Mutter zu sein :-)
    Lg
    Paula

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